Online Vorbereitungskurs - Fachmann/-frau für Darlehensvermittlung (IHK)
Online Vorbereitungskurs - Fachmann/-frau für Darlehensvermittlung (IHK)

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Online Vorbereitungskurs - Fachmann/-frau für Darlehensvermittlung (IHK)

Online-Lehrgang zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung §34k GewO

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702 € brutto / 590 € netto

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Ab dem 20. November 2026 gelten für die gewerbsmäßige Vermittlung und Beratung zu Allgemein-Verbraucherdarlehen neue gesetzliche Anforderungen. Mit dem neuen § 34k GewO wird für diese Tätigkeit grundsätzlich eine eigenständige Erlaubnis erforderlich. Der Nachweis der erforderlichen Sachkunde erfolgt in der Regel durch eine Sachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder durch einen als gleichwertig anerkannten Abschluss. 
Mit unserem Vorbereitungslehrgang erwerben Sie die fachlichen Grundlagen, die Sie für die Sachkundeprüfung nach § 34k GewO benötigen. Sie beschäftigen sich systematisch mit Kundenberatung, rechtlichen Rahmenbedingungen, Verbraucherschutz, Datenschutz, Finanzierung, Kreditprodukten und der Kreditwürdigkeitsprüfung. Dabei verbinden wir prüfungsrelevantes Wissen mit anwendungsbezogenen Beispielen aus der Vermittlungs- und Beratungspraxis. 

Wichtiger Hinweis zum aktuellen Rechts- und Planungsstand 
Die konkreten Prüfungstermine und organisatorischen Einzelheiten werden von den jeweils zuständigen IHKs veröffentlicht. Der Lehrgang wird auf Grundlage der derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen, der Darlehensvermittlungsverordnung (DarlVermV) sowie des aktuellen Prüfungs- und Lehrplanstands entwickelt. Änderungen bei Prüfungsaufbau, Fragenumfang, Terminen oder Durchführungsmodalitäten bleiben vorbehalten.

Konzept 


Der Vorbereitungslehrgang orientiert sich an den drei zentralen Themenfeldern der Sachkundeprüfung: Kundenberatung, Kenntnisse für die Vermittlung und Beratung zu Allgemein-Verbraucherdarlehen sowie Finanzierung und Kreditprodukte. Die Inhalte werden verständlich und strukturiert vermittelt, damit die Teilnehmenden sowohl die rechtlichen Anforderungen als auch die wirtschaftlichen und praktischen Zusammenhänge sicher einordnen können. 


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Fachwissen und Beratungspraxis. Die Teilnehmenden lernen, Kundenbedarfe strukturiert zu ermitteln, Finanzierungslösungen nachvollziehbar zu vergleichen, Risiken zu erkennen und Verbraucherinnen und Verbraucher ordnungsgemäß zu informieren. Darüber hinaus werden wichtige Grundlagen zu Kreditfähigkeit, Kreditwürdigkeit, Bonitätsprüfung, Scoring, Kreditsicherheiten und der Tragfähigkeit einer Finanzierung behandelt. 


Nach dem derzeit zugrunde gelegten Prüfungsmodell wird die Sachkundeprüfung ausschließlich schriftlich durchgeführt. Eine praktische oder mündliche Prüfung ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Die drei Themenfelder sollen dabei in zwei Prüfungsteilen gebündelt werden: 

  • Prüfungsteil 1: Kundenberatung sowie Kenntnisse für die Vermittlung und Beratung zu Allgemein-Verbraucherdarlehen – nach aktuellem Planungsstand mit 40 Fragen
  • Prüfungsteil 2: Finanzierung und Kreditprodukte – nach aktuellem Planungsstand mit 60 Fragen


Nach dem derzeitigen Planungsstand ist die Prüfung bestanden, wenn in beiden Prüfungsteilen jeweils mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt werden. Die Prüfungsfragen sollen aus einem vom DIHK bereitgestellten Fragenpool stammen. Die konkrete Organisation und Durchführung der Prüfung erfolgt durch die jeweils zuständige IHK. Einheitliche bundesweite Prüfungstermine sind derzeit nicht vorgesehen. 

Der Lehrgang ist insbesondere für angestellte Vermittlerinnen und Vermittler sowie für Unternehmen geeignet, die ihre Mitarbeitenden gezielt auf die neuen Anforderungen vorbereiten möchten. Für Inhouse-Veranstaltungen kann die zeitliche und organisatorische Ausgestaltung an die betrieblichen Anforderungen angepasst werden. Alle Formate beinhalten eine Lernkartei zur Unterstützung der individuellen Prüfungsvorbereitung.

Ziele / Nutzen

Ziel und Nutzen für die Teilnehmenden 

  • die wesentlichen Anforderungen der Sachkundeprüfung nach § 34k GewO einordnen; 
  • zentrale rechtliche Grundlagen der Verbraucherdarlehensvermittlung und -beratung anwenden; 
  • Kundensituationen und Finanzierungsbedarfe strukturiert analysieren; 
  • Kundenberatung nachvollziehbar, bedarfsgerecht und unter Beachtung ethischer Grundsätze durchführen; 
  • unterschiedliche Kreditprodukte und Finanzierungsformen unterscheiden und erklären; 
  • Konditionen, Zinssätze und den effektiven Jahreszins einordnen und vergleichen; 
  • die Bedeutung von Kreditfähigkeit, Kreditwürdigkeit, Bonitätsnachweisen und Scoring verstehen; 
  • die Tragfähigkeit einer Finanzierung sowie wesentliche Finanzierungsrisiken beurteilen; 
  • Anforderungen an Verbraucherschutz, Datenschutz, Verschwiegenheit und Beschwerdemanagement berücksichtigen; 
  • Unterlagen für Finanzierungsangebote und Kreditanträge systematisch einordnen; 
  • mögliche Kreditsicherheiten, Koppelungsgeschäfte und Nebenleistungen bewerten; 
  • typische Risiken während der Laufzeit eines Kreditvertrags erkennen; 
  • sich mithilfe der Lernkartei gezielt und strukturiert auf die schriftliche Prüfung vorbereiten. 


Der Lehrgang unterstützt die Teilnehmenden dabei, fachliche Zusammenhänge sicher zu verstehen und prüfungsrelevantes Wissen nachhaltig zu festigen. 
Die Teilnahme am Lehrgang ersetzt nicht die separate Anmeldung zur Sachkundeprüfung bei der zuständigen IHK.

Inhalte

Inhalte 


1. Kundenberatung 
1.1 Serviceerwartungen des Kunden 
1.2 Besuchsvorbereitung/Kundenkontakte 
1.3 Kundengespräch unter Beachtung ethischer Grundsätze 
1.3.1 Kundensituation 
1.3.2 Kundenbedarf und kundengerechte Lösung 
1.3.3 Gesprächsführung und Systematik 
1.3.4 Absicherung von Risiken, Ratenschutz zur Risikovermeidung 
1.3.5 Konfliktbewältigung 
1.4 Kundenbetreuung 
2. Kenntnisse für die Vermittlung von und die Beratung zu Allgemeinverbraucherdarlehen 
2.1 Allgemeine rechtliche Grundlagen 
2.1.1 Rechtsfähigkeit und Geschäftsfähigkeit 
2.1.2 Vertragsrecht 
2.1.3 Rechtliche Grundlagen des Kaufvertragsrechts 
2.2 Rechtliche Grundlagen der Darlehensvermittlung und -beratung 
2.2.1 Verbraucherkreditrecht 
2.2.2 Verbraucherdarlehensvertragsrecht 
2.2.3 Rechtliche Grundlagen für die Tätigkeit, insbesondere Verhaltens- und Informationspflichten als Darlehensvermittler 
2.2.4 Besondere Anforderungen an die Beratung 
2.2.5 Kreditwesengesetz 
2.2.6 Geldwäschegesetz 
2.3 Vermittler- und Beraterrecht 
2.4 Verbraucherschutz 
2.5 Unlauterer Wettbewerb 
2.6 Datenschutz 
2.7 Zuständigkeiten der Aufsicht 
2.8 Europäischer Binnenmarkt: Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit 
2.9 Finanzwirtschaftliche und wirtschaftliche Grundlagen 
2.3.1 Rechtsstellung 
2.3.2 Berufsvereinigungen/Berufsverbände 
2.3.3 Arbeitnehmervertretungen 
2.4.1 Grundlagen des Verbraucherschutzes 
2.4.2 Beschwerdemanagement, Schlichtungsstellen 
2.5.1 Allgemeine Wettbewerbsgrundsätze 
2.5.2 Unzulässige Werbung 
2.6.1 Datensicherheit 
2.6.2 Datenschutz, Umgang mit Informationen 
2.6.3 Verschwiegenheit 
2.6.4 Umgang mit Künstlicher Intelligenz 
2.9.1 Markt der Verbraucherkreditprodukte (Kreditgeber und Kreditvermittler, Kreditmärkte und deren Preisbildung) 
2.9.2 Konjunkturzyklen und deren Wirkung auf das Kreditgeschäft 
2.9.3 Geld- und Notenbankpolitik 
2.9.4 Unmittelbare Einflüsse auf das Zinsniveau 
2.9.5 Grundlagen der Verzinsung 
3. Finanzierung und Kreditprodukte 
3.1 Finanzierungsanlässe 
3.2 Kreditprodukte 
3.2.1 Grundlagen (verschiedene Arten von Darlehen im Überblick) 
3.2.2 Verbraucherdarlehen 
3.2.2.1 Kontokorrentkredite 
3.2.2.2 Ratendarlehen 
3.2.2.3 Bauspardarlehen und Bausparfinanzierung 
3.2.2.4 Kreditkartennutzung 
3.2.2.5 Leasing 
3.2.2.6 Avale/ Mietgarantien 
3.2.2.7 “Buy now, pay later” 
3.2.3 Staatliche Fördermittel 
3.3 Finanzierungsbedarf und -bestandteile 
3.3.1 Finanzierungsanlässe 
3.2.2 Finanzierungsbedarf 
3.2.3 Einsatz von Eigenmitteln 
3.4 Konditionsvergleich 
3.4.1 Zinshöhe in Abhängigkeit von der Bonität 
3.4.2 Effektiver Jahreszins 
3.4.3 Finanzierungsformen mit variablem Zins, Kontokorrent 
3.4.4 Finanzierungsformen mit festem Zins 
3.4.5 Empfehlung einer geeigneten Finanzierungslaufzeit 
3.4.6 Zinsrechnung 
3.5 Finanzierungsangebot 
3.5.1 Kosten- und Finanzierungsplan; Finanzierungsbausteine 
3.5.2 Darstellung der Finanzierung im Kreditantrag 
3.5.3 Einzureichende Unterlagen 
3.5.4 Auszahlungsvoraussetzungen 
3.6 Kreditwürdigkeitsprüfung 
3.6.1 Grundlagen 
3.6.2 Kreditfähigkeit 
3.6.3 Kreditwürdigkeit 
3.6.4 Bonitätsnachweise 
3.6.5 „Scoring“ 
3.6.6 Tragfähigkeit der Finanzierung 
3.6.7 Betrugsprävention („Fraud“) 
3.7 Kreditsicherung 
3.7.1 Grundlagen 
3.7.3 Sachsicherheiten 
3.7.4 Personensicherheiten 
3.8 Koppelungsgeschäfte/Nebenleistungen 
3.9 Risiken der Finanzierung 
3.9.1 Objektbezogene Risiken 
3.9.2 Änderung der persönlichen Situation 
3.9.3 Zinsänderungsrisiko 
3.10 Beendigung des Kreditvertrags 
3.10.1 Kündigungsmöglichkeiten durch Kreditgeber und Kreditnehmer 
3.10.2 Früherkennung von Kreditausfallrisiken 
3.10.3 Privatinsolvenz 
3.10.4 Risiken (Vorfälligkeitsentschädigung) 
3.10.5 Kreditprolongation 
3.10.6 Umschuldung

 

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  2. k
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Teilnahmeinformationen

Zielgruppe 

  • Personen, die Allgemein-Verbraucherdarlehen vermitteln oder zu diesen beraten und den erforderlichen Sachkundenachweis erwerben möchten; 
  • angestellte Vermittlerinnen und Vermittler in Banken, Finanzvertrieben, Handels- und Dienstleistungsunternehmen; 
  • Mitarbeitende, die künftig unmittelbar mit der Vermittlung oder Beratung zu Allgemein-Verbraucherdarlehen befasst sein werden; 
  • Unternehmen, die ihre Beschäftigten frühzeitig auf die Anforderungen des § 34k GewO vorbereiten möchten; 
  • Personen mit Erfahrungen in der Finanzierungs- oder Kreditberatung, die ihr Wissen systematisieren und auf die IHK-Sachkundeprüfung ausrichten möchten. 


Voraussetzungen 

Für die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang ist grundsätzlich keine bestimmte Vorqualifikation erforderlich. Vorkenntnisse aus der Kundenberatung, Finanzierung oder Kreditvermittlung sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. 
Ob im Einzelfall eine Sachkundeprüfung erforderlich ist oder ein Berufsabschluss beziehungsweise eine andere Qualifikation als gleichwertiger Sachkundenachweis anerkannt werden kann, entscheidet die zuständige Erlaubnisbehörde. Eine individuelle Prüfung der persönlichen Voraussetzungen ist nicht Bestandteil des Lehrgangs. 

 

Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer:innen finden Sie hier.

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Franziska Sellerer Schorsch

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