IDD.Weiterbildung.Abo

Unser IDD.Weiterbildung.Abo – maßgeschneidert für Sie!
Idd Weiterbildungsverpflichtung

Durch das Gesetz zur Umsetzung der europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) haben alle Vertriebsmitarbeiter und Personen mit Kundenkontakt die Pflicht sich jährlich 15 Stunden weiterzubilden. Die Weiterbildung muss dokumentiert und ggf. bei der zuständigen IHK nachgewiesen werden.
 
Für Sie haben wir unsere IDD.Weiterbildung.Abo zusammengestellt. Diese beinhalten 15, 10 oder 5 Weiterbildungsstunden und sind je Kalenderjahr gültig. Sie haben die Auswahl zwischen drei Varianten. Ob 15 Stunden, 10 Stunden oder 5 Stunden, wir haben das passende Angebot für Sie.
 
Die Online-Seminare werden live und interaktiv durchgeführt. Selbstlernprogramme führen Sie orts- und zeitunabhängig per PC, Tablet oder Smartphone durch, sie benötigen lediglich einen Internetanschluss.
 
Sie sind flexibel und haben die freie Themenauswahl (
vom IDD-Abo ausgenommene Seminare / Lehrgänge finden Sie im PDF-Dokument unter Hinweise) aus unserem Bildungsangebot. Stellen Sie sich Ihr individuelles Seminarprogramm zusammen und profitieren Sie außerdem von einer Ersparnis von bis zu 50%.
 
Zusätzlich übernehmen wir die Verwaltung, Dokumentation und Archivierung der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten zum Nachweis der Weiterbildung gegenüber der zuständigen IHK.

 

Die DMA unterstützt Sie bei der Erfüllung der gesetzlichen Weiterbildungsverpflichtung.

Dafür haben wir ein System entwickelt in dem Online Seminare und Lernprogramme flexibel und ortsunabhängig genutzt werden können.

Entdecken Sie Ihre Vorteile:

Deutsche Makler Akademie_Vorteile IDD Abo

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauen Sie aus folgenden Online-Seminaren und Lernprogrammen Ihr individuelles IDD.Weiterbildung.Abo selbst zusammen:

Über 120 Online-Seminare

Erfahrene Referenten vermitteln das Wissen in kompakter Form – mit dem Vorteil, dass Sie Reisezeiten sparen.


Ca. 170 Stunden Lernprogramme

Mit unseren Lernprogrammen lässt sich Wissen schnell, flexibel, selbstbestimmt und ortsunabhängig aktualisieren und vertiefen.


IDD. eLearning. Abo.

So einfach funktioniert es:

Idd Weiterbildungsverpflichtung

 


Aktuelle Fragen rund um die Umsetzung der IDD

Die Inhalte dieser Seite basieren auf dem Verordnung vom 20.12.2018 sowie der von der BaFin und DIHK veröffentlichten FAQ Liste vom 26.02.2021:

 

FAQ rund um die Umsetzung der IDD

Wer ist nach IDD zur Weiterbildung verpflichtet?
  • Haupt- und nebenberufliche Versicherungsvermittler und -berater mit Erlaubnis
  • Beschäftigte, die unmittelbar bei der Beratung oder der Vermittlung mitwirken (z. B. Mitarbeiter im Vertrieb).
  • Mitarbeiter die beraten, unmittelbar mit der Vorbereitung von Versicherungsverträgen befasst sind, bei der Verwaltung und Erfüllung von Versicherungsverträgen, auch im Schadensfall, mitwirken oder unterstützen.
  • Beschäftigte der Schadensbearbeitung und -regulierung mit Einfluss auf das Regulierungsergebnis.
  • Gebundene Versicherungsvermittler nach § 34d Absatz 7 Nummer 1 GewO („Ausschließlichkeitsvertreter“)
Sind Teilzeitmitarbeiter bzw. geringfügig Beschäftigte auch im vollen Umfang zur Weiterbildung verpflichtet?
Ja, auch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte unterliegen der vollen Weiterbildungsverpflichtung.
Welche Regelungen gibt es bei Unterbrechungen der Tätigkeit (Elternzeit, Krankheit etc.) bzw. bei unterjähriger Aufnahme der Tätigkeit?

Die Versicherungsvermittlerverordnung (VersVermV) sieht grundsätzlich keine Ausnahme von der 15-stündigen Weiterbildungspflicht vor. Dies gilt auch bei unterjähriger Aufnahme oder Unterbrechung der Tätigkeit. Härtefälle müssen im Einzelfall entschieden werden, wenn z.B.

  • Die Weiterbildungsmaßnahme aufgrund nahezu ganzjähriger Krankheit aus tatsächlichen Gründen nicht absolviert werden konnte
  • Die Mutterschutzfrist und Elternzeit einer abhängig Beschäftigten nahezu das komplette Kalenderjahr umfasst.
Welche Konsequenzen drohen bei Nichterfüllung der Weiterbildungspflicht?

Die Versicherungsvermittlerverordnung (VersVermV) sieht vor, dass der Weiterbildungsverpflichtete, der den Anforderungen der Weiterbildungspflicht nicht nachkommt, eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 144 Abs. 2 Nr. 1b der Gewerbeordnung begeht.

Die unterlassene Weiterbildung führt neben Bußgeldern und der Einleitung einer Zuverlässigkeitsprüfung auch zur Haftung. Denn gegenüber dem Kunden ist eine nicht hinreichende Weiterbildung eine unvermeidliche Pflichtverletzung, die es dem Kunden leicht macht, Schadenersatzforderungen zu erreichen.

Sind leitende Angestellte von der Weiterbildungspflicht nach IDD betroffen?
Nach IDD müssen sich Personen innerhalb der Leitungsstruktur, die für den Versicherungsvertrieb verantwortlich sind, weiterbilden. Maßgeblich am Versicherungsvertrieb Beteiligte sind neben dem Vertriebsvorstand diejenigen Personen in der Leitungsstruktur des Unternehmens, die erheblichen und gestaltenden Einfluss auf den Versicherungsvertrieb im Sinne § 7 Nr. 34 a VAG haben. Nicht maßgeblich in diesem Sinne sind Personen der Leitungsstruktur, welche die Vorgaben des Unternehmens lediglich umsetzen. § 48 Abs. 2 Satz 1 VAG stellt darauf ab, dass die unmittelbar oder maßgeblich am Versicherungsvertrieb beteiligten Angestellten der Versicherungsunternehmen u. a. über die zur Vermittlung der jeweiligen Versicherung angemessene Qualifikation verfügen und sich regelmäßig fortbilden.
Gibt es IDD-Punkte oder Weiterbildungspunkte?

Es werden nur Zeitstunden für die Erfüllung der Weiterbildungspflicht herangezogen. Weiterbildungspunkte gibt es seit Einführung der gesetzlichen Weiterbildungsverpflichtung nicht mehr.

Welche Backoffice-Mitarbeiter/-innen unterliegen der Weiterbildungspflicht?
Die Weiterbildungspflicht von Backoffice-Mitarbeiter/-innen ist abhängig von deren Verwaltungstätigkeit und der sich daraus ergebenden „Beratungs- und Informationspflichten“. Hier liegt die Entscheidung je nach Einzelfall beim Arbeitgeber. Interne Bürotätigkeiten werden nicht von der Weiterbildungspflicht erfasst.
Ist die Weiterbildungspflicht durch eine sich regelmäßig fortbildende Führungskraft erfüllt?
Diejenigen Beschäftigten, die tatsächlich vermitteln oder beraten, müssen sich stets weiterbilden, d.h. sie können nicht von einer Delegation gem. § 34d Abs. 9 GewO – wie beim Sachkundenachweis - profitieren.
Wie muss ich meine 15h-Weiterbildungspflicht nachweisen?

Die Erfüllung der Weiterbildungspflicht muss erst nach Aufforderung der zugewiesenen Aufsichtsbehörde (IHK) nachgewiesen werden. Sie sind dazu verpflichtet, die Nachweise Ihrer Weiterbildungsmaßnahmen auf einem dauerhaften Datenträger und in den Geschäftsräumen für fünf Jahre ab Ende des Kalenderjahres, in welchem die Weiterbildung stattfand, aufzubewahren.

Aus den Nachweisen müssen der Name des Weiterbildungspflichtigen, Datum, Umfang, Inhalt und Bezeichnung der Maßnahme sowie die Kontaktdaten des Weiterbildungsanbieters hervorgehen.

Welche Maßnahmen werden berücksichtigt und anerkannt?
Die gewählten Weiterbildungsmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die berufliche Handlungsfähigkeit des Weiterbildungspflichtigen aufrechterhalten, angepasst oder erweitert wird. Dabei steht bei jeder Weiterbildungsmaßnahme der Kundennutzen im Vordergrund. Es sollte also immer der Bezug zur Versicherungsvermittlung und –beratung erkennbar sein (Anlage 1 VersVermV, Anlage 1 VAG). Dementsprechend werden Weiterbildungen, die keinen konkreten Kundennutzen haben, nicht anerkannt. Dazu zählen beispielsweise Seminare zur allgemeinen Betriebswirtschaft. Das Gleiche gilt für Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und Bausparen. Anerkannt werden zugelassene Maßnahmen unabhängig davon, ob sie in Form von Präsenzveranstaltungen, E-Learnings, Blended-Learnings oder Einzeltrainings absolviert werden. Weiterbildungen im Selbststudium werden nur anerkannt, wenn zusätzlich eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt wird.
Muss die Weiterbildung zur eigenen Spezialisierung passen?
Nach § 7 VersVermV muss die Weiterbildungsmaßnahme auf den Anforderungen der fachlichen oder personalen Kompetenzen und ausgeübten Tätigkeiten basieren. Die IHK ist dazu ermächtigt, nicht ausreichende Schulungen abzulehnen.
Auf welcher gesetzlichen Grundlage besteht die Weiterbildungsverpflichtung?
Zum 23. Februar 2018 wurde die europäische IDD-Richtlinie (EU) 2016/97 zum Versicherungsvertrieb in deutsches Recht umgesetzt. Die erforderlichen Änderungen wurden in der Gewerbeordnung (GewO), § 34d Absatz 9 Satz 2 und im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), § 48 Absatz 2 umgesetzt.
Was gilt bei einer juristischen Person (z.B. GmbH, AG) zur Weiterbildungsverpflichtung??
Gesetzliche Vertreter (z.B. Geschäftsführer, Vorstände) einer juristischen Person, deren Geschäftszweck die Versicherungsvermittlung ist, sowie die unmittelbar bei der Vermittlung oder Beratung mitwirkenden Beschäftigten sind zur Weiterbildung verpflichtet.
Kann die Weiterbildungsverpflichtung auf andere Personen übertragen (delegiert) werden?
Der gesetzliche Vertreter einer juristischen Person kann die Weiterbildungspflicht auf Angestellte mit Vertretungsbefugnis (Prokura, Handlungsvollmacht etc.) übertragen, wenn er selbst nicht vermittelnd oder beratend tätig ist. Beschäftigte, denen die Weiterbildungspflicht übertragen wurde, müssen die Beschäftigten der Vermittlung und Beratung beaufsichtigen.
Welche Weiterbildungsmaßnahme wird anerkannt?

Die gewählten Weiterbildungsmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die berufliche Handlungsfähigkeit des Weiterbildungspflichtigen aufrechterhalten, angepasst oder erweitert wird. Dabei steht bei jeder Weiterbildungsmaßnahme der Kundennutzen im Vordergrund. Es sollte also immer der Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung erkennbar sein (Anlage 1 VersVermV, Anlage 1 VAG).

Dementsprechend werden Weiterbildungen, die keinen konkreten Kundennutzen haben, nicht anerkannt. Dazu zählen beispielsweise Seminare zur allgemeinen Betriebswirtschaft. Das Gleiche gilt für Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich Finanzanlagen, Immobiliendarlehen und Bausparen.

Anerkannt werden zugelassene Maßnahmen unabhängig davon, ob sie in Form von Präsenzveranstaltungen, E-Learnings, Blended-Learnings oder Einzeltrainings absolviert werden. Weiterbildungen im Selbststudium werden nur anerkannt, wenn zusätzlich eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt wird.

Wer entscheidet über die Verpflichtung und Anerkennung der Weiterbildung?
Die abschließende Entscheidung über die Verpflichtung zur Weiterbildung und die Anerkennung von Weiterbildungsmaßnahmen trifft ausschließlich die zuständige Aufsichtsbehörde.
Veröffentlichte FAQ Liste der BaFin und DIHK zur Weiterbildungsverpflichtung gem. § 34d Absatz 9 Satz 2 GewO

IDD-Abo



Hinweise

Vom IDD ausgenommene Seminare / Lehrgänge finden Sie hier:

FAQ-Liste der DIHK und die BaFin

Der DIHK und die BaFin haben eine aktuelle FAQ-Liste zur regelmäßigen Weiterbildungsverpflichtung für Versicherungsvermittler veröffentlicht. (Stand: 15.10.2020)

Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung