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5 Jahre Deutsche Makler Akademie

AssDeutschland 05/2008, S. 132, 18.04.2008, 16:56, RUTK Interview Fort-&Weiterbildung 132 AssCompact · Mai 2008 Deutsche Makler Akademie: „Es kann nur nach vorne gehen Planungen für „Zertifizierten Makler DMA“ begonn Makler Akademie ist zudem äußerst profes gestellt. Ich möchte an dieser Stelle die vier A nennen, die jeweils mit Maklern und Vertrete derer sowie einem Vertreter aus der Wisse setzt sind und gemeinsam mit der Geschä die Seminarangebote festlegen. Dadurch ist d und Praxisnähe sowie höchste Qualität gew Wenn man so wie ich seit mehr als 20 Ja Thema Aus- und Weiterbildung in der Fi leistungsbranche steht, musste ich zu dem A fach „Ja“ sagen. Wie Sie wissen, komme i Raum Köln und kann mich dem Kölner „Da simma dabei, dat is prima!“ nur ansch AC In welche Richtung geht es mit Ihn Deutsche Makler Akademie? NL Weiter nach vorne, ganz klar. In dem hat sich die Deutsche Makler Akademie Markt der Weiterbildungsanbieter etablie was den Bekanntheitsgrad angeht – die N Maklern und Mehrfachagenten. Dieses Er eine Umfrage bei den Maklern mit 1.150 R gen. In den letzten Wochen habe ich sehr v che mit Maklern und Mehrfachagenten, den und Verantwortlichen unserer Förd und dabei ein eindeutiges Bild gewonnen begeistert von der Idee, eine bundesweit demie zu gründen und bewerten unser gebot, das neutral und unabhängig vo mensphilosophien und zudem ganz kon Bedürfnisse der unabhängigen Vermittle Interview mit Norbert Lamers, Geschäftsführer, und Rolf H. Louis, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Makler Akademie (D AssCompact: Herr Lamers, Sie haben vor wenigen Wochen die Geschäftsführung der Deutsche Makler- akademie von Markus Drews übernommen, der mit dem Aufbau der Maklerakademie beauftragt war. Was hat Sie bewogen, diesen Posten anzutreten? Norbert Lamers: Die Grundidee ist klasse und das bisher in der kurzen Zeit geschaffene Werk verdient höchste Anerkennung. Vor allem sind aber hier die Personen, die Verantwortung für die gesamte Branche übernom- men haben und die Akademie auf „sehr stabile Pfeiler“ gesetzt haben, zu nennen. Ich meine damit in erster Linie die Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Deutsche Norbert Lamers ist seit 15. März 2008 Ge- schäftsführer der Deutsche Makler Akademie gGmbH. DerVersicherungsfachwirtund studierte Personal- und Or- ganisationsentwickler (RWTH Aachen) blickt auf eine lange Karriere in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungs- branche zurück und war be- reits für verschiedene Unternehmen in leitender Position tätig. Zuletzt verantwortete er den Bereich Personalentwick- lung Vertrieb/Verhaltenstraining bei der Bonner Akademie GmbH der Zurich Gruppe Deutschland. Vita ich – qualifizierte und hoch war und ist ein wesentlicher nuierliche Wachstum der d hoch ist das Thema bei delt: Als Ausbildungsbe- ohen Wert darauf, junge Kaufmann für Versiche- auszubilden. Man hat ternehmenseigene Bil- um sowohl den Aus- mpersonal“ Möglich- fen. Im Rahmen der den verschiedene in- ch, dass der Wegdie DOMCURAen versprechener/r Makler/inng (DMA)“,aftsakademiegnalwirkungiterbildungnen Wett-rtrauen intung, dieriedenen t vier inem ind. Zu- Er- r- s Bericht Fort-&Weiterbildung ngng ntiert sind dsgebundenen ltenen Vermö- euerregelungen ermittelten nor- liegenden Zins- e sich aus einem nd Management- erworbenes Fach- rfolgreich vermit- te Beraterqualität Erfolg, denn die um unternehmeri- mit ihrem Angebot chvertreter die An- tzt. Als einziges ge- che versorgt sie die n neuesten Themen Praxis. Speziell zum eben den beiden Ver- da: Die Jahrhundert- s. Ein aktueller Über- - Und jetzt erst recht! usssicherste Form des form“ auch Unterstüt- zwar mit dem Hörbuch VG-Lernprogramm und üre. Informationen hier- schemakler-akademie.de spflichten ßem Um- ch der Be- zählt jede le Antwort, nd. Gleich- nochinten- Wichtige Voraussetzungen sind Eigen­ initiative, Entscheidungsfreudigkeit und Durchhaltevermögen. Ein zukünftiger, po­ tenziellerInhabereinesMaklerbetriebesbzw. einerVersicherungsagenturmusskreativund lernfähig sein, mit Spaß eigene Ideen entwi­ ckeln, sich mit der eigenen Tätigkeit identifi­ zierenundbereitwilligdasunternehmerische Risikotragenwollen.Grundvoraussetzungen füreinengelungenenStartindieSelbstständig­ keit sind Berufserfahrung und vor allem fun­ dierteBranchenkenntnisse.Werjetztschonab­ sehenkann,dassereinmalexpandierenwird, sollte auf jeden Fall die Fähigkeit mitbringen, Mitarbeiter zu führen. Denn ohne Erfahrung und FingerspitzengefühlimUmgangmitneu­ en Mitarbeitern wird es schwer. Zieht der Partner mit? Können Sie Stress vertragen? Wirsprechenhiernochnichtvondenspä­ ter notwendigen formalen Voraussetzungen, Planungen,Behördengängenund–lastbutnot least–derFinanzierung.ErsteGrundvoraus­ setzung für den Weg in die Selbstständigkeit als Versicherungsvermittler ist die grundle­ gende und entscheidende Frage der persön­ lichen Voraussetzungen. Hierzu hat es sich als sinnvoll erwiesen, im Vorfeld einen so ge­ nannten „Unternehmercheck“ mit sich selbst durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Nicht jeder potenzielle Gründer ist, trotz vorhandenem Willen, zum Unternehmer ge­ eignet.Daheristesratsam,sichdiefolgenden Fragen ehrlich zu beantworten. Es gibt nur Ja und Nein als Antwort. Je öfter Sie diese Fra­ genmitJabeantwortenkönnen,destoeherist dieSelbstständigkeitdasRichtigefürSie.Aber auch dies kann kein Garant für einen nach­ haltigenErfolginderSelbstständigkeitgeben. 1. HatIhrEhe­bzw.Lebenspartnereineposi­ tiveEinstellungzurIhrerSelbstständigkeit und ist er bereit, dies in den ersten Jahren zu unterstützen? 2. Kann Ihr Ehe­ bzw. Lebenspartner durch sein Einkommen für den gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen oder ist ein wei­ teresgesichertesEinkommenvorhanden? 3. Haben Sie ein finanzielles Polster (keine Überschuldung), sodass Sie sich in einer gewissen Unabhängigkeit von Kreditins­ tituten befinden? Können Sie als Versi­ cherungsvermittler die ersten notwen­ digen Investitionen ohne Kreditmittel be­ werkstelligen? 4. Sind Sie bereit, zumindest in den ersten Jahren 60 und mehr Stunden pro Woche zuarbeitenundsindSiebereit,ungewöhn­ liche Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen? In derVersicherungsvermittlungistdieseine unumstößliche Vorbedingung. 5. SindSiebereitzuriskieren,inderAnfangs­ phaseeventuellkeinregelmäßigesundsta­ biles Einkommen zu erzielen? 6. PasstIhreBerufsausbildungzurVersiche­ rungsvermittlungsbranche? 7. Besitzen Sie eine kaufmännische bzw. be­ triebswirtschaftlicheAusbildungoderBe­ rufserfahrung, die diesem entspricht? 8. Sind Sie beruflich bisher schon gewohnt, sich selbst Ziele zu setzen und diese ohne Druck durch Vorgesetzte und Führungs­ kräfte selbstständig zu verfolgen? 9. Waren Sie in den letzten Jahren körper­ lich fit? 10. Halten Sie auch dauerhaften Stress­Sit ationen stand, weichen solchen Situa nen nicht aus, sondern gehen die not digen Problemlösungen an? Von der Idee zur Gründung eines Maklerbetriebs Sollten Sie nun für sich fests die Selbstständigkeit der richt die berufliche Zukunft ist, da nächsten Hürden zu überwind te der Existenzgründer in sp wusst sein, dass diese zehn Auszug eines umfangreich checks“ darstellen. Sie erm persönliche Abprüfen. Derlogischfolgende dung des Makler­ bz sein, ein Unterfangen zieller Hinsicht weit mitsichbringt.Üb mussmansichdab auchHaftungsfra raufmansonstn ma der nächst bis zur Gründ Selbstständi Pet ternehme Makler A Bin ich für die Selbstständigkeit geeignet? Am Anfang des Einstiegs steht zunächst eine schonungslose Selbstprüfung DeutSche MaKleraKaDeM Ie einsatz und eine Prise Pioniergeist Viel Einsatz, Lernbereitschaft und eine Prise Pioniergeist haben Mitarbeiter der Domcura und von Nordias bewiesen. Über ein Jahr haben sie sich in insgesamt 288 Unter­ richtsstunden zum Geprüften Makler für Ver­ sicherungen und Finanzen weitergebildet. Am 29. Juni erhielten sie ihre Urkunden von Norbert Lamers (Foto), Geschäftsführer der Deutschen Makler Akademie. Freitags und samstags bildete die DMA Mitarbeiter des Assekuradeurs Domcura und des Maklers Nordias in der Kieler Wirtschaftsakademie weiter. Risikomanagement stand auf dem Lehrplan, Finanzdienstleistung, Betriebswirt­ schaft, VVG, Management und Vertriebs­ kompetenz. Bei der Abschlussveranstaltung sprachen Wolfgang Kallmeier (Nordias) und Harriet Auel (Wirtschaftsakademie Kiel). VV Betriebswirtschaft Bilanz, Schwachstellenanalyse, Planung, Controlling, Organisation und Last but not least Steuern stehen auf der Agenda, wenn Peter Brandmann am 24. und 25. August in Hamburg betriebswirtschaftliche Grund­ lagen für Makler legt. Die Praxis zeigt, dass Vermittler und Makler unternehmerisch oftmals schlecht vorbereitet in die Selbst­ ständigkeit gehen. Die Teilnahme an dem zweitägigen Seminar kostet 400 Euro, Verpflegung inklusive. VV Maklerassistent Die Rolle des Maklerassistenten zwischen Kunde, Chef und Kollege steht am 20. und 21. Oktober auf der Agenda, wenn die DMA in Stuttgart zu einem zweitägigen Seminar einlädt. Dieses ist Teil einer vierteiligen Wei­ terbildung zum zertifizierten Maklerassisten­ ten. Die Teilnahme kostet 300 Euro. VV ricarda albrecht, Mitarbeiterin von Nordias, und Norbert lamers, DMA. Foto: Dom cura 26 Versicherungsvertrieb Heft4/2 011 VertrIeB & MarKetING VERTRIEB&STRATEGIE I Deutsche Makler Akademie Ausbau im Bereich derAus- undWeiterbildungDie Versicherungsvermittler, die bis zum 31. Dezember dieses Jahres den gesetzmäßig geforderten Sachkunde-Nachweis nicht erbringen, müssen sich um Fort- oder Weiterbildung weniger Gedanken machen, da sie Gefahr laufen, im neuen Jahr nicht mehr vermitteln zu können. FINANZWELT 06/2008 122 Dies ist ein Ergebnis der EU-Ver-mittlerrichtlinien-Umsetzung.Aufgrund der Vielzahl von gesetz- lichen Veränderungen mussten Makler und Mehrfachagenten einiges an Herausforde- rungen in den letzten beiden Jahren „schlu- cken“. Auch der Anspruch der Kunden an die Beratung sowie die zunehmende Kom- plexität von Beratungssätzen, die wach- sende Vielfalt von Produkten und Dienst- leistungen nimmt weiter zu. „Ich muss es wissen. Weil ich Makler bin“, heißt daher der Slogan der Deutsche Makler Akade- mie (DMA), die im November dieses Jah- res ihr „Zweijähriges“ feiert. Die Weiterbil- dungsmaßnahmen der DMA sind beson- ders praxisnah, da die Teilnehmer auf ein neutrales Angebot treffen, das speziell für unabhängige Vermittler konzipiert wurde. Das Angebot des gemeinnützigen Insti- tuts wird jedes JahrandieaktuellenMarkt- gegebenheiten angepasst und orientiert sich andendamitverbundenenaktuellenAnfor- derungen an Makler und Mehrfachagen-ten. Experten aus Fachausschüssen und Arbeitskreisen und die regelmäßige Befra- gung nach den individuellen Bedürfnissen unabhängiger Vermittler gewährleisten die Aktualität und Qualität der Seminare. So steht im Jahr 2009 vor allem der Ausbau im Bereich der zertifizierten Weiterbildung bei Vermittlern, Gesellschaften und Verbänden im Fokus der DMA. Durch das Gütesiegel „Zertifizierte Beratungskompetenz“ wurde eine Offerte konzipiert, die Makler und Mehrfachagenten in allen für sie relevantenBereiche „nachweislich“ qualifiziert. „Zerti- fiziert wird die Weiterbildung durch die Forschungsstelle für Qualifizierung im Ver- sicherungswesen unter Leitung von Profes- sor Dr. Fred Wagner von der Universität Leipzig und Professor Dr. Horst Müller- Peters von der FH Köln“, erklärt DMA- Geschäftsführer Norbert Lamers,derüber- zeugt ist, dass das Gütesiegel in zwei oder drei Jahren „das Markenzeichen für Top- Qualität eines Maklers oder Mehrfach- agenten“ darstellen wird. Eine weitere DMA-Neuheit fürs Jahr 2009 stellt der Studiengang „Geprüfte/-r Makler/-in Versicherungen und Finanz- dienstleistungen“ dar, der in Zusammenar- beit mit der Deutschen Versicherungsaka- demie (DVA) GmbH und dem VDVM durchgeführt wird. „Das Studium ist modu- lar aufgebaut, besteht aus vier Themenbe- reichen und umfasst insgesamt 36 Prä- senztage innerhalb einer Dauer von ca. 15 Monaten. Prüfungen über die Themenbe- reiche werden vor einem gemeinsamen Prü- fungsausschuss aus DMA und DVA abge- legt“, erklärt Lamers. Außerordentlich studentenfreundlich ist bei allen zertifizierten Weiterbil- dungsmaßnahmen die Möglichkeit der Anrechung einzelner Module: „Teilneh- mer können einzelne Seminare nach ihren Interessenschwerpunkten besuchen und sich diese für ein Zertifikat anrechnen las- sen, sofern sie die jeweilige Prüfung abge- legt haben“, beschreibt Lamers das Bran- chennovum. Das gilt auch für die ausge- baute Expertenweiterbildung zur Speziali- sierung verschiedener Fachrichtungen. Neben dem erfolgreich angenommenen „Experte Betriebliche Altersvorsorge (DMA)“ wirdnunauchder„ExperteInvest- ment (DMA/Frankfurt School of Finance & Management)“angeboten.DieSpartenKran- ken-,SachversicherungundPrivateVorsorge sind in der Planung. Ein breites Spektrum an neuen Angeboten erwartet Makler- und Mehrfachagenten durch das neue Bildungs- programm 2009. Marc Oehme Norbert Lamers Geschäftsführer Deutsche Makler Akademie Foto:©FalkoMatte-Fotolia.com AKTUELLES T O P N E W S 4 / 2 0 0 8 24 VON NORBERT LAMERS, GESCHÄFTSFÜHRER DER DEUTSCHE MAKLER AKADEMIE Die Deutsche Makler Akademie (DMA) gemeinnützige GmbH setzt mit dem Ausbau der Zertifizierten Weiterbildung neue Qualitätsstandards in der Aus- und Weiterbildung für freie Vermittler. Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern, Maklern und Fachexperten wurden die Zertifizierte Weiterbildung und die dazu gehörenden Qualifizierungskonzepte entwickelt. Die Deutsche Makler Akademie setzt neue Maßstäbe ZERTIFIZIERTE WEITERBILDUNG SICHERT QUALITÄT Aktuell wurden das Gütesiegel „Zertifizierte Beratungskompetenz“, Spezialisierungen zum Experten unterschiedlicher Fachrichtungen und der Studiengang „Geprüfte/r Makler/in Versicherungen und Finanzdienstleistungen“ konzipiert und in 2009 angeboten. Qualitätsoffensive Bislang gibt es in Deutschland kein anerkanntes Berufsbild für freie Vermittler. Das macht es für Kunden schwer, einen qualifizierten Berater auf einen Blick zu erkennen. Deshalb hat die DMA mit Unterstüt- zung renommierter Fachleute ein Konzept zur Qualifizierung und Zertifizierung entwickelt. Absolventen der Zertifizierten DMA-Wei- terbildungen erhalten nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen ein Zertifikat, das ihre Kompetenz sichtbar unter Beweis stellt. Gütesiegel Mit dem neu geschaffenen Gütesiegel für „Zertifizierte Beratungs- kompetenz“ bietet die DMA eine breit gefächerte Zusatz-Qualifizierung an. Zielgruppe sind selbstständige Makler und Mehrfachagenten sowie Mitarbeiter aus Maklerunternehmen, die ihre Kompetenz über die Mindestanforderungen der EU-Vermittlerrichtlinie hinaus ausbauen wollen. Die Weiterbildung mit Gütesiegel umfasst acht Bausteine und qualifiziert die Teilnehmer auf allen für Makler relevanten Feldern. Die „Forschungsstelle für Qualifizierung im Versicherungswesen“ unter Leitung von Professor Dr. Fred Wagner von der Universität Leipzig und Professor Dr. Horst Müller-Peters von der FH Köln zertifizieren die Weiterbildung. Norbert Lamers, Geschäftsführer der DMA, stellt fest: „Ich bin stolz, dass wir diese renommierten Experten für die Entwicklung unseres Gütesiegels gewinnen konnten. Das zeigt, dass die Qualität unserer Weiterbildung auch den Anforderungen der Wissenschaft genügt.“ Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreich bestandener Prüfung ein Gütesiegel, das sie gegenüber Mitbewerbern deutlich abhebt. Es steht für den Nachweis kundenorientierter und fachlich fundierter Beratung. Geprüfte/r Makler/in Versicherungen und Finanzdienstleistungen Die Studiengang auf Fachwirt-Niveau wird in Zusam- menarbeit mit der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) GmbH und dem Verband Deutscher Versi- cherungsmakler e.V. (VDVM) durchgeführt. Makler profitieren davon, dass dieses Studienangebot ganz gezielt an ihrem Bedarf ausgerichtet ist. Das Stu- dium ist modular aufgebaut und besteht aus vier Themenbereichen: 2 Risiko-Management und Finanzdienstleistungen (16 Tage) 2 Betriebswirtschaft für Maklerunternehmen (7 Tage) 2 Rechtsgrundlagen und VVG (8 Tage) 2 Management- und Vertriebskompetenz (5 Tage) Die Ausbildung umfasst insgesamt 36 Präsenztage innerhalb einer Dauer von ca. 15 Monaten und wird in 2–3-tägigen Blocksemi- naren absolviert. Prüfungen zu den vier Teilbereichen werden vor einem gemeinsamen Prüfungsausschuss aus DMA und DVA abgelegt. Die Module sind auch einzeln zu buchen. Diese Flexibilität kommt freien Vermittlern, die häufig nur ein knappes Zeitbudget haben, besonders entgegen. Der Beginn des Wachstums: Können entwickelt sich auf solider Grundlage AKTUELLES T O P N E W S 3 / 2 0 0 8 18 VON RAINER SKAZEL FÜR DIE DEUTSCHE MAKLER AKADEMIEWie verhalten Sie sich in angespannten Situationen, beispielsweise bei einer längst fälligen Aussprache mit Ihrem Partner, einem Job-Interview oder einem wichtigen Kundengespräch? Neigen Sie dazu, in alte Schwächen zu verfallen, zu viel zu reden, sich beleidigt zurückzuziehen oder ärgerlich aufzubrausen? Damit sind Sie nicht allein! Lernen Sie Ihre Persönlichkeit und die Ihrer Kunden besser kennen –beim Verkaufstraining der Deutsche Makler Akademie (DMA) ICH KENNE MICH, ICH KENNE DICH Die Ursache, warum viele Menschen in solchenSituationen nervös sind, ist leicht zu ergründen: Siebefürchten, keinen Draht zu ihren Gesprächspart-nern zu finden, dass ihr Gegenüber möglicherweiseeine völlig andere „Sprache“ spricht und sie ihrAnliegen nicht vermitteln können. Andererseits istes sicherlich ein wesentlicher Nachteil im Leben,wenn wir nur mit Leuten können, die uns liegen.Wie viele Chancen gehen uns da durch die Lappen!Es müsste doch möglich sein, mit Menschen auchdann problemlos zu kommunizieren, wenn wir sie kaum kennen,sie uns schwierig erscheinen oder wir selbst unter Stress stehen.Wenn wir quasi mit einem Röntgenblick erkennen könnten, wieder andere behandelt werden möchte, würden so manche Miss-verständnisse erst gar nicht entstehen. Man könnte sich auf dieBedürfnisse des Gegenübers einstellen. Aber wie können Sie dasauf die Schnelle herausfinden? Die Antwort lautet: indem Sie Ihr Visavis genau beobachtenund erkennen, um was für einen Typ es sich handelt. Man sollteMenschen zwar nicht in Schubladen stecken, aber man darf siedurchaus bestimmten Charaktertypen zuordnen. Körperhaltung,Bewegungen, Auftreten, Redeweise, Reaktion in Stresssituationenund viele andere Verhaltensweisen geben Aufschluss. Es mag eine Binsenweisheit sein, aber man kann es nicht oftgenug wiederholen: Menschen sind nicht alle gleich. Sie lachennicht über dieselben Witze, reagieren in identischen Situationenvöllig verschieden, haben unterschiedliche Stärken und Schwä-chen. Jeder Mensch ist einzigartig – und dennoch ähneln sichviele in ihrem Charakter stark, legen gleiche Verhaltensweisen, Vorlieben, Abneigungen an den Tag, haben ähn-liche Bedürfnisse und werden durch ähnliche Dingemotiviert. Deshalb lassen sich die Menschen auchin Persönlichkeitstypen einteilen – was übrigensschon der griechische Arzt Hippokrates vor über2.000 Jahren wusste. Seine Erkenntnis hat auchheute noch Gültigkeit. Nur wurde seitdem die Me-thode, Persönlichkeitstypen zu bestimmen, deutlichverfeinert. Auf der Grundlage von Untersuchungen des amerikanischen Psy-chologen William Marston sowie des Schweizer TiefenpsychologenC.G. Jung entwickelte der Amerikaner Bill J. Bonnstetter in den1980er Jahren ein Persönlichkeitsmodell, das es Menschen er-möglichte, andere besser zu verstehen und auf diese Weise ihreBeziehungen zu optimieren – gleichgültig, ob privat, beruflichoder geschäftlich. Bonnstetters Insights-Methode teilt die Menschen auf Grundbestimmter Verhaltensmerkmale in vier Haupttypen ein, denendie Farben Rot, Gelb, Grün und Blau zugeordnet sind, um sieeinprägsamer darzustellen. Jeder Typ hat eine bevorzugte Art,sich zu verhalten und zu reagieren. So ist der „Rote“ ein Macher,strebt nach Dominanz und Autorität. Der „Gelbe“ ist freundlich,herzlich, energiegeladen, kann andere mitreißen – kurzum: einEntertainer. Als Familienmensch und Vertrauensmann gilt der„Grüne“. Er ist der Beziehungstyp, hundertprozentig ehrlich underwartet das auch von anderen. Der zurückhaltendste unter denvier Farbtypen ist der „Blaue“. Seine Handlungen sind selten vonGefühlen, sondern meist vom Verstand gesteuert. Beide haben Recht: Aber zum Verstandenwerden gehört viel mehr. Rückblick DKM 2011 88 Dezember2011 DKM NEWS 89 Dezember2011 DKM NEWS Unsere Welt ist dynamischer und schneller geworden, man muss Weitblick beweisen, um auf Dauer erfolg- reich zu sein. „Effektive Unternehmensführung“ heißt das Zauberwort, das den freien Vermittler vorwärts- bringt. Im neuen Kongress der DKM 2011 hatten Mak- ler die Möglichkeit, wertvolle Impulse zum erfolgrei- chen Versicherungsmaklerunternehmen aufzunehmen.Man muss wissen, wohin man willDen Auftakt der Vortragsreihe machte Michael Richt- hammer, erfolgreicher Versicherungsmakler und Unternehmer-Ass 2007 und 2008 sowie Geschäftsfüh- render Gesellschafter der Deutschen Maklerconsult GmbH. In seinem Vortrag „Survival-Guide für den Management-Dschungel“ zeigte er die Herausforderun- gen auf, die es auf dem Weg zum erfolgreichen Versi- cherungsmaklerunternehmen zu bewältigen gilt. Nur wer weiß, wohin er will, kann sein Ziel fokussieren und sich im täglichen Wettbewerb behaupten. Orientierung versprechen betriebliche Kennzahlen, aber auch Ziele und Leitbilder. Wer es schafft, dass die Mitarbeiter Feuer und Flamme für den Maklerbetrieb sind und wer seine Kunden überraschen und begeistern kann, der hat die wichtigsten Grundvoraussetzungen zum „Überleben“ geschaffen. „Im Verdrängungswettbewerb gilt – frei nach Charles Darwin – das Prinzip ,Survival of the fittest’, die besten Konzepte setzen sich durch“, so das Fazit von Michael Richthammer. Das Geschäft der Ver- sicherungsvermittlung ist heftig umkämpft und nur die besten Vermittler werden sich auf Dauer ein Stück vom „großen Kuchen“ sichern können. Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt„Strategie oder Zufall?“ lautete der Titel des Vortrags von Norbert Lamers, Geschäftsführer der Deutschen Makler Akademie, zum Kernthema Mitarbeiterfortbil- dung und -entwicklung. Im Mittelpunkt der Marke Unternehmen steht immer der einzelne Mensch. Stra- tegische Personalentwicklung und bedürfnisorientierte Weiterbildung drücken die Wertschätzung der Mitar- beiter aus und sorgen damit gleichzeitig für motiviertes Arbeiten. Wie Potenziale noch effektiver genutzt wer- den können und welche Unterstützung der Markt für Makler bietet, zeigte Lamers im Vortrag. „Fortbildung dient Ihren Unternehmenszielen und Ihrem Unterneh- men“, so die Kernaussage von Lamers. System in der Kundenarbeit Steffen Ritter, Geschäftsführender Gesellschafter sowohl vom Institut Ritter als auch der Deutschen Maklercon- sult GmbH, gibt im Vortrag „Kundenarbeit mit System: Welche Standards in der Kundenarbeit mehr Vertriebser- folg und Ertrag bringen“ wertvolle Impulse, wie der Versicherungsmakler die Beziehungen zu seinen Kun- den intensiviert.Ritter macht insbesondere deutlich,wie wertvoll Standards sind,um den eigenen Betrieb und die eigene Kundenarbeit nahezu „von selbst“ ablaufen zu lassen. Er veranschaulicht informativ und amüsant ein- zelne Systeme im Makleralltag, die unmittelbar umge- setzt werden können. Spannend ist insbesondere, dass aufgrund der sehr pragmatischen, praxiskompatiblen In Kooperation mit Kongress Effektive Unternehmensführung –mehr Erfolg für Maklerbüros und Darstellung für jeden teilnehmenden Makler schon am Folgetag einzelne Systeme eingeführt werden können. „Arbeiten Sie nicht nur in Ihrem Unternehmen, arbei- ten Sie auch an Ihrem Unternehmen“, so Ritters Credo an die Teilnehmer im übervollen Kongresssaal.Eine Assistenz zahlt sich aus Pro-aktiv, organisiert, allwissend, kundenorientiert, aus- gleichend – so lautet die Beschreibung der optimalen Assistenz im Maklerbüro. Eine Assistenz von heute sieht sich als Dienstleister,entlastet und agiert.„Eine Assistenz wirkt immer“– so eine Kernaussage und Titel des Vortra- ges von Claudia Oestreich, Referentin der Deutschen Makler Akademie. Assistenten kümmern sich um ihre externen und internen Kunden – von der Terminierung über die kompetente Vor- und Nachbereitung von Ter- minen bis zur zielführenden Kommunikation. Sie ent- lasten ihre Teammitglieder durch gute Organisation und Zuarbeit. Deshalb müssen sie vorausschauend planen und selbstständig arbeiten können sowie die gängige Bürosoftware beherr- schen. Auch der Faktor Teamfähigkeit zählt zu den erforderlichen Kernkompe- tenzen, da sie als Organisator des Arbeitsalltags es ständig mit Kunden, Versicherern, Kollegen und Vorgesetzten zu tun haben. Viele gute Gründe, um ein spezielles Augenmerk auf den Innendienst zu legen. „Der Invest in die Assistenz lohnt sich“, so Claudia Oestreich. Welche Kennzahlen man kennen mussPeter Brandmann, Inhaber der pb beratung & training und Trainer bei der Deutschen Makler Akademie, gab in seinem Vortrag „Unternehmensführung leicht gemacht“ Einblick in die Steuerung des Maklerbetriebes mit Unternehmenskennzahlen. Nur wer seinen Betrieb auch zahlenmäßig im Griff hat, kann schnell und rich- tig entscheiden. Brandmann identifizierte die wichtigs- ten vier Branchenvergleichszahlen: Umsatzrentabilität, Personalaufwandsquote, Abschreibungsaufwandsquote und Mietaufwandsquote. Diese vier betriebswirtschaft- lichen Kernkennzahlen erleichtern die Entscheidungs- findung und Zukunftsplanung im Maklerunterneh- men. Wichtig für die Zukunftsplanung kann auch die Inanspruchnahme einer staatlichen Förderung sein. Die KfW-Bankengruppe stellt vielfältige und umfangreiche Förderprogramme für Unternehmen zur Verfügung. Brandmann gab im Vortrag einen groben Überblick über die öffentlichen Förderprogramme, mit den wich- tigsten Programmen. Mit dem Wissen um öffentliche Fördergelder bietet sich auch der Anreiz zur detaillier- ten Suche. Sofort nach dem Seminar haben einige Teil- nehmer dem Referenten die geschilderte Problematik bestätigt. „Unternehmensführung muss, natürlich neben dem Verkauf, noch stärker in das Bewusstsein der Makler gerückt werden“, so Peter Brandmann, „nur das Zusammenspiel dieser beiden Parameter macht den erfolgreichen Maklerbetrieb aus.“ Weniger Stress – mehr Gewinn!So bewältigen Sie den Tagesstress in Ihrem Maklerbetrieb! Dr. med. Joachim Seidel, langjähriger Partner des Institut Ritter, zeigte in seinem Vortrag die Gesichter des Stresses auf, beleuch- tete die Hintergründe aus biologischer, medizinischer und unternehmerischer Sicht und zeigte wirksame Abwehrstrategien bzw. Therapien auf. „Die große Resonanz zum Vortrag und die anschließenden Gespräche im Workshop zeigen zwei Dinge deutlich“, so Seidel. „Erstens leiden die meisten (Makler-)Unter- nehmen massiv sowohl unter äußerem als auch unter hausgemachtem Stress. Zweitens wachsen Einsicht und Bereitschaft, konkret etwas dagegen zu tun.“ Das stimmt optimistisch, weil gerade in Sachen Stress Prophylaxe die beste Therapie darstellt. Klarheit im Aufgabenprofil, in der persönlichen Abgrenzung im Führungsstil helfen, deKo Michael Richthammer bot den Zuhörern einen Survival-Guide für den Management-Dschungel. Norbert Lamers stellte den Mensch in den Mittelpunkt seines Vortrages über Mitarbeiterfortbildung und -entwicklung. DKM NEWS Zahlreiche Zuhörer folgten den anschaulichen Darstellungen im Kongress Effektive Unternehmensführung. Starttermin Studiengang „Geprüfte/r Makler /in Versicherungenund Finanzdienstleistung“ Anfang Mai – melden Sie sich jetzt an. Mit der wachsenden Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen, sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und steigenden Anfor- derungen der Kunden nimmt die Komplexität in der Beratung zu. Durch fundiertes Wissen, Kreativität und die Fähigkeit die Ziele und Wünsche der Kunden zu verstehen, bauen Sie langfristige Kunden- beziehungen auf. Kontinuierliche Weiterbil- dung ist als Qualitätsmerkmal gerade für Versi- cherungsmakler/innen und Mehrfachagenten unverzichtbar und unterscheidet Sie von anderen Marktteilnehmern. Unser Angebot „Geprüfte/r Makler/in Ver- sicherungen und Finanzdienstleistung“ ist ein Studium auf Fachwirt-Niveau. Durch den modularen Aufbau ist es möglich, die Inhalte sofort in die Praxis zu integrieren. Interessant ist diese umfassende Weiterbildung vor allem für selbständige Maklerinnen und Mehrfach- agenten, Mitarbeiter/innen aus Maklerunter- nehmen; Mitarbeiter im Außendienst, die sich als Makler/in selbständig machen wollen oder die auf besondere Kenntnisse des Maklerge- schäfts angewiesen sind. www.deutsche-makler-akademie.de Weitere Informationen finden Sie unter: Deutsche Makler Akademie – Ihr Partner für qualifizierte Weiterbildung AssDeutschland 05/2008, Titel, S. 2/3, 18.04.2008, 21:12, RUTK 05/2008 3,80¤ www.asscompact.de Verleihung des AssCompact Awards Fondspolicen Norbert Lamers (l.), Geschäftsführer, und Rolf H. Louis (r.), Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Makler Akademie Deutsche Makler Akademie: „Es kann nur nach vorne gehen“ www.asscompact.de 05/2008 227 in vielen Bereichen kommen Online-Lernlösungen bereits erfolgreich zum einsatz. Doch es entwickeln sich nicht alle Branchen gleich schnell. so gibt es genügend Unternehmen, die noch unsicher dem thema eLear- ning gegenüberstehen, auch wenn sich bereits abzeichnet, dass eLear- ning eine notwendigkeit zum erhalt der Konkurrenzfähigkeit sein wird. Blended Learning web-based training (WBt) computer-based training (CBt) game-based Learning mobile Learning serious gaming Videotraining Contentsharing ning methodik iNFo koNtakt ngewAndte Methoden VorgAben & besonderheiten Vorgaben: Alle Projektpartner mussten sich auf die vielfältigen Anforde- rungen der Zielgruppe einstellen und schnell und flexibel arbeiten. Im Rahmen der Lernplattform war wesentlich, dass möglichst viele Bausteine einfach angebaut werden können. besonderheiten: Die Teilnehmer werden mit einer innovativen und interessanten Aufmachung für die „neue Art des Lernens und Informierens“ begeistert. Freie Vermittler sind bisher in erster Linie gewohnt, sich die Informationen über Prä- senzseminare oder Workshops zu holen. Aus diesem Grund wurden für die Darstellung des Campus M verschiedene Häuser gewählt. Ferner war es Ziel eine abwechs- lungsreiche Plattform zu schaf- fen, mit einer Singlesign-on- Lösung (Ein Passwort für versch. Anwendungen). Campus M sollte nicht nur als Standalone-Angebot präsentiert werden, sondern die Angebote sollten auch in Form von blen- ded Learning-Angeboten mit den Seminaren und Workshops ver- knüpft werden. deutsche makler akademie goes eLearning Makellos Nicht zuletzt deshalb ist es positiv zu bewerten, wenn wieder einmal eine Branche die Vorzüge des eLearning für sich erkannt hat und dieses in bereits bestehende erfolgreiche Strukturen ebenso erfolgreich eingebracht hat. Die Art der Umsetzung und die Reichweite der Lö- sung ist hierbei besonders wichtig. Die Deutsche makler akademie hat in Kooperation mit der ViWis gmbH eine neue Lernplattform entwickelt: Campus m virtuell. genau genommen ist es nicht die Lernplattform per se die neu ist, denn hier wurde auf die erfolgreiche ViVeR- sa-Plattform aus dem Hause ViWis zurückgegriffen. Diese wurde bereits anfang 2011 in einem anderen Projekt ausge- zeichnet. Die wirkliche neuerung war die Bündelung von Fachwissen für makler. Diese Branche zeichnet sich, wie nur wenige andere, durch hohe anforderungen an die rechtliche Fach- kenntnis und weiteren Bereichen, die für die arbeit eines maklers wichtig sind, aus. Der aufbau der inhalte orientiert sich dabei nicht nur an den themenfeldern des operativen häfts eines maklers. es werden auch Bereiche abge- m überhaupt erst einmal zu erfah- schiedene Bereiche wie ORientieRUng, Wissen, LeRnen, aUstaUsCHen und VeRtieFen auf. Diese Bereiche decken spezifische Lernfelder ab und ermöglichen so einen schnel- len Zugang zur gesamtthematik. Lernbedarfe Die Lerninhalte orientieren sich naturgemäß an der Ziel- gruppe. Diese ist es seit jeher gewohnt, das Wissen in se- minaren und im autodidaktischen studium vermittelt zu bekommen. auf diesen Umstand zielt Campus m virtuell ab. Die Lernplattform zeigt sich als Partner zur seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen und fügt sich so in die be- stehende Wissensvermittlungslogistik ein, bei gleichzeitiger Zeitersparnis und entschlackung der inhalte. Dem Lerner werden nun transparent und konkret Lernmilestones ange- boten, die er abarbeiten kann, um so Wissen aus Präsenz- trainings zu festigen oder zu erweitern. auch der aspekt der Kommunikation und interaktion wurde bei dieser Lösung berücksichtigt. Die teilnehmer sind in der Lage sich direkt auszutauschen und so Wissen zu teilen bzw. gemeinsame Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Projektverlauf rning-Lösung in dem r bestimmten Zielgruppe geht, so ist es unabdingbar, dass man einen engen Kontakt zu eben dieser gruppe pflegt. nur wenn alle notwendigen einblicke und Kenntnisse vor- handen sind, kann eine Lernlösung auch wirklich eine Lö- sung und nicht ein latentes Problem sein. im vorliegenden Projekt haben beide Partner bewiesen, dass vom Planungs- konzept bis zur Umsetzung eine Kooperation zielführend und erfolgreich ist. Das ergebnis spricht die Lerner ziel- gruppengerecht an und ermöglicht so eine intensivere Wis- sensakquise bei gleichzeitiger aktualität und interaktivität, sowie dem austausch mit anderen teilnehmern. Projektergebnis Das Projekt hat, aus sicht der Jury, einen Vorreiterrolle für diese Branche. es gibt viele Branchen, die es nicht schaffen, eine gesunde synergie zwischen eLearning und Präsenztrainings zu schaffen, um so eine höhere Kompe- tenz und Zufriedenheit bei den mitarbeitern und Partner zu erreichen. gerade wenn es um selbstständige und al- lein agierende Partner geht, wie im vorliegenden Fall mit freien maklern, ist es wichtig, eLearning als das Lernsup- plement zu begreifen, welches es ist. es kann die her- kömmliche Weiterbildungsmethodik nur erweitern, nicht aber ersetzen. im Rahmen des Call for Papers wurde ein testzugang zur Verfügung gestellt. nach umfangreichen tests hat die Jury die Relevanz für die betreffende Branche positiv bewertet. Besonders der Umstand, dass hier Chats, Foren und weitere interaktive Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen wur- den, zeugen von einer soliden Projektplanung. immerhin erhält man durch die schaffung einer Community den Zu- gang zu Wissen und KnowHow, der einem sonst verschlos- sen bliebe. Der austausch via Chat oder Forum kommt dabei allen zugute, vereint er doch die geschwindigkeit eines telefonats und die verminderte Flüchtigkeit eines klassischen „Bulletin-Boards“. koNtakt S i e g e r p r o j e k t : Campus M virtuell p r o j e k t p a r t n e r : VIWIS GmbH Deutsche Makler Akademie gGmbH eine virtuelle akademie für makler. Das Projektteam, be- stehend aus der ViWis gmbH und der Dma, hat es geschafft eine innovative Lernumge- bung für makler zu schaffen, die vor themenbereichen und Lerninhalten nur so strotzt. Learnin J O U R N A L g eA W A R D 2 0 1 1 -AWARD 2012 Innovationen ohne Grenzen k a t e g o r i e : VIWIS GmbH p r o j e k t p a r t n e r Deutsche Makler Akademie gGmbH p r o j e k t p a r t n e r Norbert Lamers Geschäftsführer Deutsche Makler Akademie gGmbH Medienpark Wiesbaden Unter den Eichen 7 / Gebäude F D-65195 Wiesbaden lamers@deutsche-makler-akademie.de www.deutsche-makler-akademie.de Joachim LauteNschLaGer Geschäftsführer VIWIS GmbH Thomas-Dehler-Str. 2 D-81737 München joachim.lautenschlager@viwis.de www.viwis.de KAPIteL 13 • eLearning AWARD Die DMA in der Presse